Ich wollt mich nicht umbringen, ich wollt nur nicht mehr da sein, wenns heraus kommt, so durcheinander war ich in der Nacht
Ich bitte meinen Guide, mich mit Hilde zu verbinden. Ihre Tochter Marie bittet um diesen Kontakt …
Hilde steht bei mir, sie ist so zierlich, ihre Hände fallen mir zuerst auf: sie hat ein Taschentuch in der Hand, ich weiß nicht, warum sie mir das zeigt, es ist ganz nass.
H: Ach, das war doch in der letzten Zeit immer nass!
U: Oh ja, ich hab von deiner großen Trauer gehört, magst du dich nicht setzen?
H: ja, wenn ich darf?
U: Ich freue mich, dass du gekommen bist, deine Marie hat noch so viele Fragen …
H: Ich, ich weiß es ja! Und schäm mich schon, ach (seufzt) …
U: Brauchst dich nicht schämen, ich glaub, sie versteht dich.
H: Na! Es war nicht recht (schüttelt den Kopf).
U: Was war nicht recht, Hilde?
H: Das hätt ich den Kindern niemals antun dürfen, niemals!
U: Was sagt dein Mann dazu?
H: Dass es gut ist, dass mans hinnehmen muss, der Körper kann krank sein, genauso wie der Verstand …
U: War dein Verstand krank?
H: ich mein: nein! Er meint: ja!
U: Und warum hörst du nicht auf ihn?
H: Ach, er konnt mir doch nie bös sein …
U. Du meinst, da gilt das nicht so sehr, wenn er dich entschuldigt?
H: Ich denk schon, ich weiß aber nicht, es ist wegen der Kinder, verstehst du mich?
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