815: Urweiblichsein bedeutet auch, in der Materie weiblich einwirken.

Das_Urweibliche

Das Leben, wo immer es erscheint, wieder zu stärken, möglich zu machen, das Lebensfeindliche zu zerstören.
Das Weibliche war von Urzeiten an damit verbunden, zwischen lebensfeindlich und lebensfreundlich harte Entscheidungen zu treffen.

Zu Gast ist Christine.

E: gut. Bitte lies weiter.

C: Es sind so wunderbare Dinge geschehen, seit dem letzten Mal, als ich hier war.
Ich hatte von Fatima geträumt. Erst war sie ein Baby, und als sie dann zum Friedhof rannte, wurde sie älter. Später dann kam sie zu mir und sagte, sie komme aus einer fernen Zeit ohne Worte und führte mich ein in die Welt der Schwingungen, Schwingungen, die von jedem Wesen der Erde ausgehen.
Die Harmonie von Melodien, Farben und Formen tragen mich hinein in Räume, das ist unbeschreiblich.
Und gerade Esthers liebevolle und aufmunternde Unterstützung in der Bewusstwerdung ureigener Weiblichkeit und Sinnlichkeit ist mir ein kostbarer Schatz.

E: Was meinst du denn, wer Fatima ist?

C: Ich hab das Gefühl, sie ist ein Teil von Esther.

E: von dir.

C: von mir?

E: ja, von dir. Deine Seele ist dir begegnet. Deine heilige Mitte. Fast, fast hätte diese Mitte keine Chance gehabt, groß zu werden. Fast wäre sie auf einem Friedhof begraben worden.
Es ist deine ewige Seele. Und es ist dein altes Wissen, das wieder in dir lebendig wird, ja?

C: mhmh.

E: Das bist du mit jenem Wissen, das weit von dir abgespalten war. Du hast diesen Teil von dir wieder in die Arme genommen.

C: ja.

E: Und das ist das größte Wunder der letzten Monate. Dass Esther dich begleitet, dass sie dir die Freude des Weiblichseins wieder näher bringt, das ist ihr eine ungeheure Freude. Denn das Weibliche ist deine Ur-Energie, so wie Toms Energie ur-männlich ist, wie du sicherlich weißt.

C: mhmh.

E: Aber Urweiblichsein bedeutet auch, in der Materie weiblich einwirken. Das Leben, wo immer es erscheint, wieder zu stärken, möglich zu machen, das Lebensfeindliche zu zerstören. Du hast es in deinem Garten getan, du tust es in deinem Leben, du tust es in deinem Haus. Du bist gerade urweiblich.
Das Weibliche war von Urzeiten an damit verbunden, zwischen lebensfeindlich und lebensfreundlich harte Entscheidungen zu treffen.
Das waren nicht die Männer, es waren die Frauen, die das taten. Sie entscheiden bis heute in der Natur darüber, ob ein Kind leben darf oder nicht. Noch härter kann eine Entscheidung nicht sein.
Sie entscheiden darüber, ob Pflanzen wachsen dürfen oder nicht, ob sie groß werden dürfen oder nicht – das ist urweiblich!

C: Dieses „Neue Wahrnehmen“ macht sich auch im Gestalten meiner Bilder und beim Schreiben im Kontakt zur Anderswelt stark bemerkbar. Und vor ein paar Wochen kam auch noch eine Schamanentrommel zu mir.
Ich wurde aufmerksam auf ein jüdisches Lied „Kodoish, Kodoish, Kodoish, Adonai Thebajoth“. Es erfreut meine Seele, wenn ich es höre, singe und tanze.
Möchtest du etwas sagen, Elia?

E: Ja, ich würde gerne etwas zu den Bildern sagen.

C: mhmh.

E: Was du kreierst, sind Wirklichkeiten. Die Wirklichkeit hinter dem Sichtbaren. Die Wahrheit, dass Großes klein wird und Kleines groß, dass Dunkles hell wird und Helles dunkel.
Du lässt aus der Mitte deiner Seele die Wahrheit Materie werden, indem du die Bilder machst. Ich werde nichts weiter dazu sagen. Ich möchte, dass du dir diesen Satz sehr gut einprägst: Achte deinen Glanz.

Wenn die Sonne den Mond zum Leuchten bringt, darf der Mond dann sich verbergen? Er gibt doch nur den Glanz der Sonne ab.
Er bringt in die Nacht ein Licht, das sonst niemand sieht.
Achte deinen Glanz.
Und nun fahr fort.

C: Ja, und als ich dann dieses Lied eben hörte, immer wieder, stand auf einmal ein junger, weit gereister, israelischer Mann vor meiner Tür und suchte eine Wohnung.

E: Er hat dich singen gehört.

C: Jetzt ist er mein Nachbar.

E: ja.

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