Kontakte zu Engeln und Verstorbenen durch Uta Hierke-Sackmann

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Ein König, der Gutes und Schönes lieb hat und nicht nur Teures und Lautes. Ein König, der auf die Seinen schaut und darauf achtet, dass er ihnen alles gibt, was sie brauchen. Ein König, der sich Berater sucht, wenn er nicht weiter weiß – aber auch Visionär, wenn er Ideen hat, die ganz neu sind. Ein König, der es nicht mehr zulässt, dass jemand kommt und sagt: „Auf deinem Thron sitz ich.“

Elia

Zu Gast ist Niklas.

E: Wir fahren fort. Deine nächste Frage, bitte.

N: Ich würde gerne wissen, wie es mir leichter fallen könnte, mit Freude erfolgreich zu sein … E: ja. N: … meine materiellen Sorgen zu beseitigen und ein in mir schlummerndes Potenzial zu erkennen und auszuleben. E: Das hat unmittelbar mit deiner Fähigkeit, Risiken einzugehen, zu tun. Ich spreche hier von der psychischen Fähigkeit dazu. Hier liegt die tiefste deiner Wunden. Unverwundet ist in der Tat niemand aus eurer Familie gekommen. Jeder trägt seine Wunde. Deine Wunde ist, dass du nicht glaubst, Verluste, Fehler aushalten zu können. Wer ist erfolgreich? Derjenige, der zuerst die beste Idee hat? Vielleicht, eine Weile. Aber jede neue Idee wird alt. Wer bleibt erfolgreich? Wer sich nicht von seinen Niederlagen irritieren lässt. Es ist wie beim Spiel. Da riskierst du, da lebst du genau das aus, was in dir ist. Da bist du genau die Art Mann, die du bist. Ist das nicht absurd, in der Scheinwelt zu sein, was man wirklich ist und in der Wirklichkeit nur ein Schein? Das liegt daran, dass es dir niemals – von Geburt an nicht – erlaubt war, größer zu sein als dein Vater. Und darum, und nur darum gehst du auf Nummer sicher. Es ist gut und verantwortungsvoll sich abzusichern. Aber es gibt etwas, das nennt sich das kalkulierte Risiko. Und wer das nicht eingeht, muss stehen bleiben, bleibt klein. Hier gilt es, zu trotzen. Hier gilt es nachzuholen, was dir nicht erlaubt war. Hier geht es darum, aufzuhören, der Prinz zu sein. Jetzt bist du König. Du hast ein eigenes Reich. Jetzt bist du erwachsen. Und jetzt darfst du nicht mehr das glauben, was du als Kind zu glauben hattest. Wenn du hinfällst, kannst du wieder aufstehen. Guck dein Leben an, guck es an! Du bist mehr als einmal gefallen und wieder aufgestanden. Wenn es dir schlecht geht, kannst du viel aushalten und kannst sehr hartnäckig ein Ziel anvisieren, das kannst du. Alles Beweise, die dagegen sprechen, nichts zu riskieren. Es ist nicht die Angst zu versagen, sondern die Angst, nicht wieder aufstehen zu dürfen, die dich hindert. Es ist die Angst, dass jeder Fehlschlag ein endgültiges Urteil mit sich bringen könnte. Die Betonung liegt auf endgültig. Aber schau sie dir an, die Erfolgreichen: Die wenigsten von ihnen haben keine Niederlagen oder Verluste erlebt. Die wenigsten von ihnen haben nicht erlebt, wie sie sich selbst enttäuscht haben. Und dann haben sie es als Erfahrung verbucht und mit dieser Erfahrung etwas Neues bekommen. Du durftest solche Erfahrungen nicht machen. Versagen gibt’s nicht! Das ist sehr dumm und passt nicht in eure Zeit. Ich bin sicher, ich bin ganz sicher, du wirst es schaffen, den Mann, der du bist, in die Realität umzusetzen, umsichtig, verantwortungsbewusst, ja. Aber auch zielgerichtet und hoffnungsfroh und mit einer Freude am Experiment. Ich bin sicher, dass, was du in dir findest – deine Art des Mannseins – wird dir gefallen. Es wird Dinge geben, da sind andere besser, ganz gewiss. Aber es gibt Dinge, da bist du sehr gut. Nur schätzen musst du das lernen. „Ich bin König!“ Ein König, der auch einmal gerne bummelt, sich Zeit lässt, das Kleine anschaut, nicht nur das Große. Ein König, der Gutes und Schönes lieb hat und nicht nur Teures und Lautes. Ein König, der auf die Seinen schaut und darauf achtet, dass er ihnen alles gibt, was sie brauchen. Ein König, der sich Berater sucht, wenn er nicht weiter weiß – aber auch Visionäre, wenn er Ideen hat, die ganz neu sind. Ein König, der es nicht mehr zulässt, dass jemand kommt und sagt: „Auf deinem Thron sitz ich“. Ich bin sicher, wenn du das beherzigst, dann wirst du Freude erleben. Lass nicht mehr zu, dass sich ein anderer auf deinen Thron breitmacht. Du weißt, wen ich meine. Du bist jetzt ein erwachsener Mann. Deine Fähigkeiten sind deine Ehrlichkeit, sind deine Fähigkeit, zuzuhören, nachzudenken, zu analysieren. Deine Fähigkeiten sind es, abzuwägen zwischen guten und schlechten Vorgehensweisen, aber auch dein Gerechtigkeitssinn, deine Fähigkeit zur Güte und dein Mut zur Friedfertigkeit. Wer einen solchen König hat, der hat’s gut. Dich selbst schätzen lernen. Das ist sehr wichtig, ja? N: ja. E: Hast du noch Fragen? N: ja. Du hast vorhin davon gesprochen, dass ich auch in der Vergangenheit viel gefallen bin und wieder aufgestanden. Nun, mein Problem ist, dass ich vieles aus meiner Vergangenheit vergessen habe und leider auch heute immer noch sehr viel vergesse. Vieles macht mich traurig: Wenn meine Frau mir von meiner Tochter erzählt, von ihren ersten Schritten, Verhaltensweisen und es mir so schwer fällt, dort noch etwas zu sehen in meinem Kopf. Diese Vergesslichkeit und teilweise Zerstreutheit ist mir sehr unangenehm und ich würde sie gern beseitigen. E: Dazu musst du wissen, was sie ist: Diese Zerstreutheit ist wie eine Bleiplatte, die dich vor negativer Strahlung schützen musste, ein sicheres Verlies, in dem deine Seele nichts erreichte, ein Absprung, weggetaucht. Es war dir ein Überleben anders nicht möglich. Gerade dir nicht. Denn wenn du dich heute fragst, wie sehr dich Willkür, Ungerechtigkeit, Mobbing und dergleichen heute unangenehm berühren, dann weißt du, wie schlimm es für dich als Kind war. Kannst du dir das vorstellen? N: ja. E: Du musstest abschotten, um nicht in eine Rebellion zu geraten, entweder gegen dich selbst oder gegen deinen Vater. Du musstest! Und der Mittelweg dazu war vergessen können, vergessen. Das hat leider zufolge, dass genau dieser Bereich in deinem Gehirn untertrainiert ist. Ein Gehirn ist trainierbar, das weißt du. Und das, was wenig benutzt wird, ist unterentwickelt. Also müsste die Vorgehensweise was sein? Trainieren. Wie kannst du das tun? Indem du dir selber Brücken baust. Werde zu jemandem, der glückliche Momente sammelt. Das klingt absurd, ich meine es aber ganz praktisch: Wenn du etwas Schönes erlebt hast mit deinen Kindern, mit deiner Frau, dann nimm etwas, was dich daran erinnern kann, an diesen Moment. Mach dir daraus ein Album oder mach dir daraus … wie nennt man die Scheiben, die du in deinen Kasten legst? N: CDs. E: ja. Versuch, dir deine Memoiren an Glück aufzubauen und schau sie dir an. So trainierst du, so trainierst du! Was andere Menschen von Kindheit an gegeben ist – das Abspeichern emotioneller Erfahrungen – musst du trainieren, wirklich lernen. Und die Möglichkeit, dass du dabei das Niveau jener Menschen, die das von Kindheit auf erhalten haben, nie ganz erreichen wirst, ist tatsächlich gegeben. Es wäre nicht verantwortungsvoll, dir hier etwas anderes zu sagen. Aber du kannst es verbessern und ich denke, das allein ist es schon wert, sich diese Mühe zu machen. Lass deine Fantasie spielen, wie du das machst. Überwinde die Trägheit, es erst morgen tun zu wollen. Tu es immer am gleichen Tag, ja? N: mhmh. E: Schreib dann nicht unter ein Bild: „Das war als ich …“, sondern schreib darunter: „Da fühlte ich dies und das und jenes.“ Notiere nicht die äußeren Umstände und Gegebenheiten, sondern das Gefühl dazu, das du hattest. So öffnet sich langsam die Bleiplatte, ja? N: ja. E: gut. Hast du noch eine Frage? N: Du sprachst von meiner Verantwortung und meinem Gefühl gegenüber meinen Kindern. Was braucht mein Sohn, was braucht meine Tochter, damit ich ihnen auch das geben kann, was ich ihnen gerne geben möchte und was sie wollen? E: letzteres: Was du möchtest und was sie wollen, darf durchaus kontrovers sein, muss mitunter kontrovers sein. Aber es gibt einige Dinge, die sind sehr gut, wenn du sie tust: Deinem Sohn gib das Vertrauen in ihn selbst, indem du ihn begleitest. Je älter er wird, umso mehr Verantwortung lass ihn mittragen. Spann ihn ein in deine Urteilsfindung! Nicht dass er Entscheidungen zu treffen hat, sondern lass ihn teilhaben, je älter er wird. Lass ihn teilhaben an deinen Sorgen, aber auch Hoffnungen, an dem, was du verwerflich findest und was schützenswert, sowohl auf euch bezogen als auch auf eure Gesellschaft. Lass ihn begreifen, welche Art König du bist, beziehe ihn ein. Erst aber – so klein er noch ist – lobe ihn für das, was er kann, für das, was er anstrebt. Stärke sein Selbstvertrauen, indem du ihm vertraust. Vertraue ihm, je älter er wird, um so mehr an. Bedenke, eines Tages wird er ein König sein in seinem Königreich. Und deine Aufgabe ist es, ihn darauf vorzubereiten, auf einem Thron zu sitzen, erwachsen und allein mit Verantwortlichkeiten, die nur er tragen wird. Du liebst ihn, ja. Bedenke aber bei aller Liebe ist das größte Geschenk, das du ihm machen kannst, dass du ihm etwas zutraust. Vielleicht sogar mehr als die Mutter. Ich sage nicht, dass du etwas von ihm verlangst, nein, dass du ihm etwas zutraust. Frag ihn viel öfter: „Möchtest du das jetzt allein machen?“ Mach mit ihm viel öfter kleine Verabredungen. „Du, probier das mal allein. Und wenn du nicht weiterkommst, dann helfe ich dir.“ Ja? N: ja. E: Was deine Tochter angeht, brauche ich dir kaum Verbesserungsvorschläge zu machen. Du liebst sie und sie weiß es. Sag ihr, wenn sie älter wird, wie stolz du auf sie bist, wie schön sie ist, wie klug, wie angenehm ihre Gegenwart. Schau sie an mit wohlwollendem Blick. Sie wird diesen Blick nie vergessen. Sie wird einmal eine Königin sein und sie wird das Leben fortsetzen. Darum musst du sie schützen, so gut du kannst. Deshalb sage ihr, je älter sie wird: Wenn sie einmal Schutz braucht oder sich ausruhen muss, wenn sie einmal Angst hat oder auch nur müde ist, dann bist du da. Mehr braucht sie ein Leben lang nicht, ja? N: ja. E: Hast du noch eine Frage? N: Ich würde gerne noch wissen, wie es mir noch besser gelingen kann, ein Vorbild für meine Kinder zu sein, weil mein Vater für mich nicht wirklich eins war. Wenn ich mir Fotos von meinem Opi anschaue mütterlicherseits, dann spüre ich dort eine Verbindung. Aber ich weiß so wenig … E: ja. Das ist auch wichtig. Und ich denke, dass ihr morgen eine Menge miteinander besprechen werdet. Ja, das war dir immer so, wenn du seine Fotos gesehen hast, ja? Er ist da, er ist bei dir und er möchte dich auch stärken. Und er möchte, dass du auf deinen Thron kommst. Wie du deinen Kindern ein gutes Vorbild sein kannst? Das ist fast zu banal: Indem du bist, wie du bist. Nicht mehr ständig auf die Defizite gucken, nicht mehr dich an anderen messen, sondern wirklich sehen, wirklich sehen, wie du bist. Deine Kinder werden auch nicht perfekt sein, keine Chance. Sie werden Menschen sein mit Fehlern, mit Vorzügen, mit denen, die sie nie wirklich gut können werden, mit denen die sie gut können. Wie sollen sie damit fertig werden, wenn du ihnen nicht zeigst, dass man damit sehr zufrieden sein kann, einfach Mensch zu sein. Das Besondere schätzen, ja, zum Beispiel deine Fantasie, ja, das ist etwas Wunderbares. Aber das, was nicht besonders ist, akzeptieren, und das, was gar nicht geht, annehmen. Da bist du ein großer Vater, wenn du nicht übergroß bist, auch nicht ein Zwerg, einfach nur ein Mensch. Damit öffnest du ihnen alle Chancen des persönlichen Wachstums. Dann dürfen sie wirklich sie selbst sein. Dann ist da niemand, dessen langer Schatten über sie fällt, aber es ist jemand da, der ihnen ein wahrer Mitmensch ist. Ich hoffe, ich habe dir nun Türen geöffnet, die für dich neue Perspektiven ermöglichen. Lass dir Zeit. Eile dich nicht. Gehe langsam, wie es deine Art ist. Nur bei einem, da sei wie der gereizte Elefant: Wenn jemand – du weißt, wen ich meine – versucht, sich auf deinen Thron zu setzen. Ich möchte von mir aus noch eines ansprechen, ehe ich schließe. Der gereizte Elefant ist aggressiv. Das muss er sein zum Schutz seiner Herde. Mächtig ist er da, bedrohlich und ganz klar im Ausdruck. Du durftest nie aggressiv sein. Das ist wie ein König ohne Schwert. Jeder Mensch hat Aggressionen, jeder. Er muss und er muss lernen, die zur rechten Zeit zielgerichtet einzusetzen. Wenn er das gelernt hat, dann greift er sein Schwert zur rechten Zeit. Das ist ein Punkt! An dem wirst du bitte mit der Seele deines Vaters darum ringen, dass er akzeptiert, dass auch du gegebenenfalls, wenn man dich reizt und deine Grenzen überschreitet, bereit bist, das Schwert zu greifen, ja? N: ja. E: Hast du noch eine Frage? Das wäre dann die Letzte. N: dann eine Letzte. Es ist … ich habe seit Kurzem ein schmerzhaftes Problem in meinen Gelenken im rechten Daumen, was mich hindert, zuzupacken, festzuhalten, Drehbewegungen auszuüben. Diese Schmerzen würde ich gerne beseitigen, lieber noch die Ursache. Gibt es eine Möglichkeit, das zu erreichen? E: Aus den schulmedizinischen Möglichkeiten man würde das Gelenk unterspritzen. Das müsstest du dir überlegen, ob du das tun möchtest. Eine andere Möglichkeit wäre, dass du den Hajo bittest, dass er sich dein Gelenk anschaut, damit hier eine Linderung stattfinden kann. Wichtig ist aber, dass du dieses Gelenk von innen mit Energie bedenkst. Du hast nicht die Fähigkeiten deiner Schwestern, aber sehr wohl die Fähigkeit zu imaginieren, ja? N: mhmh. E: Und mit dieser Imagination kannst du dieses Gelenk über eine lange Zeit intakt halten. Lass dir bitte erklären, was damit gemeint ist. Hajo, du weißt, was ich meine, das Lenken der Energie dorthin, ja? Hier komme ich ganz kurz, auch wenn ich nicht gefragt wurde, auf deine Gabe zu sprechen. N: danke. E: Die Imaginationskraft einsetzen, um zu heilen. Das ist eine deiner Kräfte. Das allerdings wäre ein so gigantischer Widerspruch gegen die Ansprüche deines Vaters, dass du diese Kräfte nie bisher spüren konntest. Aber du kannst es und du weißt es auch. Du weißt, was geschieht, wenn du deinen Tieren Gutes möchtest, wenn deine Kinder ein Wehwehchen haben, wie gut deine Hände ihnen tun, ja? Du kannst sehr intensiv Heilenergie lenken. Ob du das wirklich anwenden möchtest, ob das schon ein Thema ist für dich in deinem Königreich, das möchte ich lieber dir selbst überlassen. Aber die Gabe ist da. Gut? N: Ich danke dir. Du hast mir sehr geholfen. E: Das freut mich. Helfen kann ich dir nicht. Ich mach die Türen auf. Ob die Türen, die du gehst, dann die sind, die dir leicht fallen oder schwer, ob du viel Zeit brauchst oder wenig, das ist ganz egal. Wichtig ist nur eins: die Türen zu durchschreiten. Ich wünsche dir Freude mit dir selbst. Ich wünsche dir, dass du dir deine Würde nimmst! Einen schönen guten Abend. Hajo und Niklas: guten Abend.

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